Unsere einzige Hoffnung,
gemäß den radikalen Forderungen des christlichen Lebens zu leben,ist,
dass Gott jetzt und für immer völlig für uns ist.
Gott hat deshalb nicht bestimmt,
dass unser Leben als Christ die Grundlage ist,
weshalb wir Hoffnung haben, dass Gott für uns ist.
Diese Grundlage ist der Tod und die Gerechtigkeit Christi,
die uns durch Glauben allein angerechnet wird.
Am Kreuz hat Christus für uns die ganze Strafe erduldet,
die wir aufgrund unserer Sünde hätten tragen sollen.
Und damit Gott als unser Vater nicht für immer gegen uns,
sondern wirklich völlig für uns sein kann,
hat Christus in seinem vollkommenen Gehorsam Gott gegenüber
all das für uns vollbracht, was wir Gott gegenüber schuldig waren.
Damit hat er die Grundlage dafür geschaffen,
dass Gott nun völlig und für immer für uns ist.
- John Piper, The Future of Justification (Wheaton, IL: Crossway Books, 2007), S. 184
Joh 17,24.26
24 Vater, ich will, dass die, welche du mir gegeben hast,
auch bei mir seien, wo ich bin, damit sie meine Herrlichkeit schauen,
die du mir gegeben hast, denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt.
26 Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun,
damit die Liebe, womit du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in ihnen.
“Oh, dass wir Christus wirklich sehen mögen,
sehen mit den Augen Gottes,
und ihn lieben, lieben mit dem Herzen Gottes.
Das ist der Inbegriff des Himmels.
Dafür hat Christus uns Sünder freigekauft,
dafür ist er an unserer statt gestorben.”
- John Piper, Bis ins Innerste, Hänssler 2005, S. 65
Galater 6,14
Mir aber sei es fern, mich zu rühmen als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus,
durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.
Der Welt gestorben zu sein bedeutet, dass alle legitimen
Freuden der Welt zu einem bluterkauften Erweis der Liebe
Christi werden – und zu einem Anlass, sich des Kreuzes zu rühmen.
Wenn unser Herz den Segensstrahl zurückverfolgt und
erkennt, dass er im Kreuz entspringt, dann sind alle weltlichen
Aspekte dieser Segnung für uns gestorben – und der gekreuzigte
Christus ist alles für uns.
- John Piper, Die Passion Jesu Christi, CLV 2004, S. 85
Gal 3,13
Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes,
indem er ein Fluch für uns geworden ist – denn es steht geschrieben:
“Verflucht ist jeder, der am Holz hängt!
Röm 3,25
Ihn hat Gott hingestellt als einen Sühneort durch den Glauben an sein Blut
zum Erweis seiner Gerechtigkeit wegen des Hingehenlassens der vorher geschehenen Sünden.
Aber die Liebe Gottes belässt es nicht bei dem Fluch, der über
der ganzen sündigen Menschheit liegt. Er gibt sich nicht zufrieden,
Zorn zu zeigen, egal wie heilig er auch ist. Daher sendet
Gott seinen eigenen Sohn, der seinen Zorn auf sich nimmt und
für alle, die ihm vertrauen, selbst zum Fluch wird. »Christus hat
uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch
für uns geworden ist« (Galater 3,13). Das ist die Bedeutung des
Wortes »Sühneort« in dem am Anfang zitierten Bibelvers (Römer
3,25). Es drückt aus, dass Gottes Zorn weggenommen wurde, indem
er einen Stellvertreter gab. Diesen Stellvertreter stellt Gott
selbst zur Verfügung. Der Stellvertreter, Jesus Christus, hebt den
Zorn nicht auf, sondern wendet ihn von uns ab, indem er ihn
selber auf sich nimmt. Gottes Zorn ist gerecht und wurde nicht
zurückgehalten, sondern ausgeschüttet.
- John Piper, Die Passion Jesu Christi, CLV 2004, S. 21