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- Jeden Tag erscheint hier ein Zitat, Lied, Filmclip oder Bibelabschnitt mit dem Ziel, unseren Blick auf die Person und das Werk Christi zu lenken.
Leitvers ist dabei 1. Kor 2,2: “Denn ich nahm mir vor, nichts anderes unter euch zu wissen als nur Jesus Christus, und ihn als gekreuzigt.”
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- Das Evangelium ist widernatürlich
- Für immer um Christi willen angenommen
- Nicht unser Glaube, sondern Christus
- Kein anderer Weg, sich zu behaupten
- R.C. Sproul: Christus ist der einzige Weg (engl.)
- Angst führt nicht zu wahrem Gehorsam
- 1. Petr 1,21-26
- Du bist meine Gerechtigkeit, ich bin deine Sünde
- John Piper: Rechtfertigung durch Glauben allein (engl.)
- Deine Gerechtigkeit ist im Himmel
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Das Evangelium ist widernatürlich
„Selbstgerechtigkeit und Selbstgenügsamkeit sind die Lieblinge
der menschlichen Natur, die sie als ihr Leben zu bewahren sucht.
Darum scheint Christus für die menschliche Natur hässlich zu sein.
Die menschliche Natur kann nicht nach Ihm verlangen.
Er ist genau das Gegenteil von all dem, was die menschliche Natur
als herrlich ansieht.
Lass die menschliche Natur ein Evangelium erdenken,
so würde es mit einem kommen, das Christus genau entgegengesetzt ist:
es wäre eins für die Gerechten, die Unschuldigen, die Heiligen, etc.
Christus aber brachte das Evangelium euch,
nämlich den notleidenden Sündern, den Bedürftigen, den Gottlosen,
den Ungerechten, den Verfluchten.“
- Thomas Wilcox, “Honey Out of the Rock“
Für immer um Christi willen angenommen
„Es gibt nichts in uns oder was wir hier jemals in unserem Wachstum getan haben, weshalb Gott uns annehmen könnte. Wir müssen immer um Christi willen angenommen werden, denn sonst wären wir überhaupt nicht annehmbar.
Dies trifft für uns nicht nur dann zu, wenn wir zum Glauben kommen. Es stimmt auch ebenso, nachdem wir zum Glauben gekommen sind. Es bleibt auch wahr, solange wir leben. Unsere Abhängigkeit von Christus hört nicht auf, wenn wir zum Glauben gekommen sind. Die Art unserer Beziehung zu Ihm oder zu Gott durch Ihn wird sich auch niemals ändern, was auch immer wir an christlichem Wachstum oder verändertem Verhalten erreicht haben mögen. Es bleibt immer allein „Sein Blut und Seine Gerechtigkeit“, worin wir ruhen können.
- B.B. Warfield, Works 7:113
Nicht unser Glaube, sondern Christus
„Unser Glaube ist nicht unser Retter. Nicht er war es, der in Bethlehem geboren und auf Golgatha für uns gestorben ist. Es war nicht unser Glaube, der uns geliebt und sich für uns hingegeben hat; der unsere Sünden an seinem Leib selbst an das Holz hinaufgetragen hat; der für unsere Sünden gestorben und wieder auferstanden ist.
Der Glaube und der Retter sind zwei verschiedene Dinge. Der Glaube und das Kreuz sind zwei verschiedene Dinge. Lasst uns diese nicht verwechseln oder einer schwachen, unvollkommenen menschlichen Tat etwas zuschreiben, dass einzig und allein dem Sohn des lebendigen Gottes zusteht.
Unsere Sicherheit liegt darin begründet, dass es unbedeutend ist, wie armselig oder schwach unser Glaube ist; sobald er den Vollkommenen berührt, ist alles gut. Gott hat eine vollkommene Gerechtigkeit verlangt und auch für eine gesorgt. Nirgendwo verlangt oder erwartet er einen vollkommenen Glauben. Solch ein kläglich schwacher Glaube verbindet uns mit der Gerechtigkeit des Sohnes Gottes, ein Glaube, der vielleicht bloß ausrufen kann: «Herr, ich glaube. Hilf meinem Unglauben!.»“
- Horatius Bonar, “Not Faith, But Christ”
Kein anderer Weg, sich zu behaupten
„Es gibt einfach keinen anderen Weg,
sich gegen die düsteren Ahnungen meines Gewissens,
den Verdammungsgefühlen meines Herzens
und den Lügen der Welt und des Teufels zu behaupten,
als diese durch ein tägliches Vorhalten des Evangeliums zu überwinden.“
- Milton Vincent, A Gospel Primer
R.C. Sproul: Christus ist der einzige Weg (engl.)
Angst führt nicht zu wahrem Gehorsam
„Angst führt nicht zu wahrem Gehorsam.
Ungewissheit bringt keine Frucht der Heiligung hervor.
Keine bedrückende Ungewissheit um Gottes Gunst
kann auch nur eine Begierde besiegen
oder unseren verdrehten Willen korrigieren.
Aber die Begnadigung durch das Kreuz entwurzelt die Sünde
und lässt all ihre Zweige verdorren.
Nur die Gewissheit der Liebe, vergebender Liebe, vermag dies zu tun.“
- Horatius Bonar, God’s Way of Holiness
1. Petr 1,21-26
“21 Denn hierzu seid ihr berufen worden; denn auch Christus hat für euch gelitten und euch ein Beispiel hinterlassen, damit ihr seinen Fußspuren nachfolgt; 22 der keine Sünde getan hat, auch ist kein Trug in seinem Mund gefunden worden, 23 der, geschmäht, nicht wieder schmähte, leidend, nicht drohte, sondern sich dem übergab, der gerecht richtet; 24 der unsere Sünden an seinem Leib selbst an das Holz hinaufgetragen hat, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid. 25 Denn ihr gingt in der Irre wie Schafe, aber ihr seid jetzt zurückgekehrt zu dem Hirten und Aufseher eurer Seelen.”
Du bist meine Gerechtigkeit, ich bin deine Sünde
„Lerne Christus kennen und ihn als Gekreuzigten.
Lerne, ihm zu singen und zu sagen:
«Herr Jesus, du bist meine Gerechtigkeit, ich bin deine Sünde.
Du hast das Meine auf dich genommen, um mir zu geben, was Dein ist.
Du bist zu dem geworden, der du nicht warst,
damit ich zu dem wurde, der ich nicht war.»“
- Martin Luther, quoted in J.I. Packer, Growing in Christ
John Piper: Rechtfertigung durch Glauben allein (engl.)
Deine Gerechtigkeit ist im Himmel
„Eines Tages auf meinem Weg durch ein Feld fiel dieser Satz auf meine Seele: «Deine Gerechtigkeit ist im Himmel.» Und mit den Augen meiner Seele sah ich Jesus, zur Rechten des Vaters. «Dort,» sagte ich, «ist meine Gerechtigkeit!» Das heisst: egal wo ich bin und was auch immer ich tue, Gott kann nicht zu mir sagen «Wo ist deine Gerechtigkeit?», denn sie ist immer direkt vor ihm.
Ich sah, dass es nicht der gute Zustand meines Herzens ist, der meine Gerechtigkeit besser macht. Auch macht nicht der schlechte Zustand meines Herzens meine Gerechtigkeit schlechter, denn meine Gerechtigkeit IST Christus. Da fielen meine Ketten wirklich von mir ab. Meine Versuchungen flohen und ich lebte voller Glück im Frieden mit Gott.
Nun konnte ich von mir selbst zu ihm hin schauen. Jetzt konnte ich meinen Charakter als die Münzen in der Tasche eines reichen Mannes ansehen, dessen ganzes Gold zu Hause sicher im Schrank verborgen ist. Oh, ich sah, dass mein Gold wirklich zu Hause im Schrank verborgen ist, in Christus, meinem Herrn. Nun war mir Christus alles: meine Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung.“
- John Bunyan, Grace Abounding to the Chief of Sinners



